Immer Freitag, Band 3.

Wolfgang Gosch, Virgil Guggenberger

Kaltem Kaffee, verlorenen Einlegezetteln und Geschirr, das beim Spülen zerbricht, stehen Thermoskanne, Post-it und Geschirrspüler gegenüber. Dahinter stehen R. Burger, S. Fry und J. Cochraine – allesamt erfinderische Geister. Einem anderen Geist, dem deus ex machina, wird im nunmehr dritten Band von »Immer Freitag« ebenfalls Tribut gezollt: Zusammengesetzt aus den Auswürfen von Schrottplätzen, Alteisenlagern und Trödelläden sorgt die Immer-Freitag-Maschine* allwöchentlich dafür, dass unter anderem die Bissfreudigkeit von Welsartigen im Wallersee über die Etymologie behandelt wird, sich am Beispiel des Wolpertingers die Eitelkeit von Fabelwesen erkennen lässt, oder lautmalerisches Morsen wieder salonfähig werden könnte.

Zudem gilt, nicht aus den Augen zu verlieren, dass es immer noch keine Antwort gibt auf die Frage, welches der beiden Satzgebilde – Frage oder Antwort – zuerst da war. Dieser Angelegenheit widmen sich die beiden Appendices. Sie bieten erfrischend unkompliziert und im Detail erfreulich pauschal zahlreiche Vorschläge für Fragen und Antworten im Alltagsgebrauch.** Ganz in diesem Sinne: Wo ist meine Maultrommel? Danke, gleichfalls!

* Siehe Abbildung, im Buch zu finden auf Seite 18
** Siehe Appendices, im Buch zu finden ab Seite 101

Immer Freitag, Band 3.

Immer Freitag, Band 3.
Wolfgang Gosch
Virgil Guggenberger

1. Auflage 2013
148 Seiten, Taschenbuch, zahlreiche Illustrationen
Format 105 × 155 mm
ISBN 978-39502537-7-1
Preis: EUR 14,–

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Weitere Ausgaben:

Band 1

Band 2


Die Immer-Freitag-Maschine, im Vergleich zum Vorjahr mit einem flexiblen Lauflass-Modul ausgestattet


Goethes Faust – nach »Goethe in der Campagna« von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, 1787


Beim Verbinden der Linien mit Bleistift am Bildschirm manifestiert sich einmal mehr ein entscheidender Nachteil gegenüber dem Druckwerk.



Science-fiction-Leser wissen, die Zahl 42 ist die Antwort auf so ziemlich alles.
Für sie und alle anderen versammelt Appendix 2 »Keineswegs unbeantwortet« diese eine und etliche weitere Antworten. Dass es dazu auch jede Menge Fragen gibt, erklärt sich von selbst und wird vorweg in Appendix 1 »Mitnichten fraglos« entsprechend ausgeführt.

 

Aus dem Inhalt

Jeden Freitag ein Kleinod, diesmal…

No. 117 … gibt es Huhn.

Hühnerfrikassee, Coq au vin oder Maispoularde – das Huhn als Speise ist weitum geschätzt. Und in Form einer Brühe mit Einlage ein guter Freund in schweren Fieberstunden. Schnell aber schiebt sich eine alte Frage ins Blickfeld: Wer war nun also zuerst da, die Henne oder das Ei? Unwillkürlich blicken wir fragend auf den großen Entdecker Kolumbus, der sprichwörtlich mit diesem Thema in Verbindung steht […]

No. 124 … dunkle Mächte.

Manche Menschen erzählen davon, dass sie täglich zur gleichen Zeit auf die Uhr blicken (um 19:42 Uhr) oder immer exakt gleichlang auf die nächste U-Bahn zu warten haben. Romantisch betrachtet ließen sich dazu geheimnisvolle Verbindungslinien vorstellen: Magische Myzele aus Raum-Zeit-Achsen, deren Stränge gegen die Welt schlagen und an den sonderbarsten Stellen zu Tage treten. Dem ist aber anders […]

No. 125 … Beiwörter und Beilagen.

Das schmückende Beiwort – hübsch zwar, aber auch entbehrlich. Für die Sinnhaftigkeit des großen Ganzen nicht von Bedeutung. Es wird gemeinhin mit Wohlwollen aufgenommen, sein Fehlen aber bleibt zumeist unbemerkt. Könnte nun das, was in der Rhetorik gilt, auch kulinarisch Bestand haben? […]

No. 140 … bereiten wir uns auf den nächsten Regenguss vor.

Und hätten wir Schirm und Regenpelerine mitgenommen, wäre die Unbill schon so gut wie überstanden. So aber müssen wir aus der Theorie Praktisches folgern […]

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